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Corona und Jugendsozialarbeit

 

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die aktuellen Änderungen der Coronaverordnungen und die Auswirkungen auf die Angebote der Jugendsozialarbeit.

 

nach der aktuell gültigen Coronaverordnung (Fassung vom 28.06.2021) gilt ab dem 01.07.2021 wie angekündigt eine neue Fassung der Verordnung für die Angebote der KJA/JSA.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sind nun weitere Öffnungsschritte möglich. Zu beachten ist weiterhin die Inzidenz im jeweiligen Stadt- bzw. Landkreis, in dem sich die Einrichtung befindet bzw. ein Angebot stattfindet. In der Regel wird der jeweilige Öffnungsschritt auf den Seiten der Landratsämter veröffentlicht (ortsübliche Bekanntmachung der Gesundheitsämter).

Die Öffnungsschritte dargestellt als Tabelle.

Die aktuell durchführbaren Angebote sind abhängig vom aktuellen Inzidenzwert im jeweiligen Stadt- bzw. Landkreis, in dem sich die Einrichtung befindet bzw. das Angebot stattfindet. In vier Inzidenzstufen ist zukünftig geregelt wie viele Personen über die Gesamtzeit des Angebots unter welchen Bedingungen (Einhalten der 3-G-Regel) teilnehmen können.

Die gemeinsam mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit und der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork erstellte Matrix wurde daraufhin überarbeitet. Die aktuelle Fassung im Anhang verdeutlicht, die Bedingungen und Möglichkeiten zur Durchführung von Angeboten abhängig von den vier Inzidenzstufen.

Mehrtägige Angebote und Übernachtungen:

Auch mehrtägige Angebote sind möglich und in der aktuellen Coronaverordnung KJA/JSA geregelt. Eine Teilnahme ist ausschließlich für getestete, genesene oder geimpfte Personen gestattet.

Bei Angeboten mit 6 Übernachtungen oder mehr sind erweiterte Testvorschriften zu beachten. (Übernachtungs-) Angebote außerhalb Deutschlands werden in der aktuellen Verordnung für die Angebote der KJA/JSA nicht behandelt und sind bedingt möglich. Zu beachten ist, dass Auslandsangebote in der vollen (finanziellen wie auch rechtlichen) Verantwortung der Träger liegen und neben den Regelungen im Ausland auch die Einreiseverordnung des Bundes und die Absonderungsverordnung aus Ba.-Wü. zu berücksichtigen sind.

Für folgende Handlungsfelder gilt individuell folgendes:

Für die Mobile Jugendarbeit gilt weiterhin, dass die aufsuchende Arbeit selbstverständlich möglich ist. Ebenso ist es möglich, junge Menschen in den Anlaufstellen zu beraten und zu unterstützen. Bei der aufsuchenden Arbeit sind die  Zahlen für erlaubte Ansammlungen (private Zusammenkünfte) §7 CoronaVO (geimpfte und genesene Personen zählen nicht mit) zu beachten:

  • Stufe 1: 25 Personen
  • Stufe 2 und 3: 4 Haushalte, max. 15 Personen
  • Stufe 4: 2 Haushalte, max. 5 Personen

Für die Schulsozialarbeit gelten im Kontext Schule weiterhin die Gruppengrößen und Vorgaben der CoronaVerordnung Schule.

Die Angebote der Jugendsozialarbeit (§13 SGB VIII) sind nach wie vor als Form der Sozialen Fürsorge im Rahmen ihrer beratenden und unterstützenden Tätigkeit in Bezug auf junge Menschen handlungsfähig.

Weitere Hinweise zu Angeboten:

  • Angebote im Sinne der Coronaverordnung sind Veranstaltungen (vgl. Hauptverordnung: §8). D.h. jedes Angebot, dass von der Einrichtung durchgeführt oder initiiert wird. Angebote sind keine privaten Zusammenkünfte. Unterschied z.B. Streetwork – hier kommen Fachkräfte zu einer privaten Zusammenkunft hinzu.
  • Als Beteiligte zählen Teilnehmende, Mitarbeiter*innen und Betreuungspersonal.
  • Bei offenen Angeboten ohne vorherige Anmeldung (mit Kommen und Gehen) gilt die maximal zulässige Beteiligtenzahl über den ganzen Zeitraum. (also nicht gleichzeitig)
  • 3 G Regel: getestete, geimpfte oder genesene Beteiligte – Es liegt ein entsprechender Nachweis vor (Test, Impfung, Genesung).
  • Bescheinigte Schultests gelten 60 Stunden. Alle anderen Tests haben abweichend von der allgemeinen CoronaVO eine Gültigkeit von 48 Stunden. Bei mehrtägigen Angeboten (ab 6 Übernachtungen) muss zwischendurch nochmal getestet werden und 72 h vor Abschluss ein letzter Test durchgeführt werden.
  • Grundsätzlich gilt in den Angeboten die Maskenpflicht.

Ausnahmen: - im Freien | - in Räumen zur Übernachtung | - innerhalb der Gruppen eines Angebots, wenn kein Kontakt zu Dritten besteht

Abstandsregeln: Innerhalb und zwischen den Gruppen von Angeboten gilt die Abstandsempfehlung nach §2 Absatz 1 CoronaVO. Beim Aufenthalt im öffentlichen Raum müssen die Abstände eingehalten werden (§2 Absatz 2 CoronaVO), wenn Kontakte zu Dritten bestehen.

  • Hygieneanforderungen nach §4 CoronaVO sind einzuhalten
  • Hygienekonzept nach §5 CoronaVO liegt vor
  • Datenerhebung nach §6 CoronaVO (für jedes Angebot/Veranstaltung, nicht für die Einrichtung an sich)
  • Zutritts- und Teilnahmeverbot ergibt sich aus der CoronaVO Absonderung sowie aus den Vorschriften zu  geimpften, genesenen und getesteten Personen (CoronaVO §4)

Es empfiehlt sich auch weiterhin, die örtliche Polizei sowie Ortspolizeibehörde und das zuständige Jugendamt über die Tätigkeiten der MJA zu informieren. Mobile Jugendarbeit sollte im Interesse der Arbeit für und mit den jungen Menschen transparent machen, wie sie im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten im öffentlichen Raum aktiv und unterwegs ist und sonstige Angebote umsetzt.

Fragen zur Umsetzung von Angeboten?

Wenden Sie sich an die Berater zu Corona-Fragen in der LAG Jugendsozialarbeit:

Florian Langer und Philipp Löffler

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